Deutscher Amateur Radio Club e.V.

Amateurfunk
die Brücke zur Welt

Unser schönes Illertissen.

 

Der Funkamateur

Das Hobby eines Funkamateurs ist es, eine Amateurfunkstation zu errichten und zu betreiben. Der Betrieb von Funksendeanlagen ist genehmigungspflichtig. Jeder Funkamateur muss seine Sachkunde (auf den Gebieten Technik, Betriebstechnik und
Vorschriften) in einer schriftlichen Prüfung nachweisen. Diese Prüfung wird meist bei der zuständigen Behörde abgenommen, selten auch direkt von Amateurfunkverbänden (z. B. in den USA). Nach erfolgreicher Prüfung erhält der angehende Funkamateur sein Amateurfunkzeugnis ausgestellt. Mit dem Amateurfunkzeugnis kann die Zulassung zum Amateurfunkdienst beantragt werden. Durch die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, mit der dem Funkamateur gleichzeitig sein weltweit eindeutiges Rufzeichen zugeteilt wird, erwirbt der Funkamateur insbesondere das Recht,  abweichend vom üblicherweise festgelegten Konformitätsbewertungsverfahren, die Funkgeräte seiner Amateurfunkstelle selbst zu fertigen, sowie im Handel erhältliche Sendeanlagen, die auf Amateurfunkbänder umgebaut wurden, zu betreiben. Mit diesem Rufzeichen darf er die dem Amateurfunk zugeteilten Amateurbänder benutzen. Dazu stellt er sich mit einem oder mehreren (eventuell auch selbst gebauten) Funkgeräten seine eigene Amateurfunkstelle zusammen. Durch die bei der Prüfung bewiesene Sachkunde sind  Funkamateure die Einzigen, die das Recht haben, ihre Sender selbst zu  bauen. Als Sendebetreiber gelten auch für Funkamateure die gleichen  Pflichten wie bei allen kommerziellen Frequenznutzern. So sind jährlich  Beiträge für beispielsweise die Frequenzzuteilung oder für die Arbeit der Behörde auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit zu zahlen und auch die generelle Pflicht des Nachweises der  Unbedenklichkeit der elektromagnetischen Emissionen gilt für Funkamateure. In einigen Ländern gibt es für Funkamateure vereinfachte Verfahren für diesen Nachweis. So können Funkamateure als geprüfte  Fachleute ihre Anlage oft selbst dokumentieren. In Unternehmen der Nachrichtentechnik sind Bewerbungen von  Funkamateuren gerne gesehen. Durch den direkten Bezug zur (Funk-)Praxis unterstellt man den Bewerbern bessere Kenntnisse ? diese erhöhen die  Chance auf ein Bewerbungsgespräch. Einige Firmen erwähnen das sogar in Stellenausschreibungen. Rund 30 % der Angestellten bei Nokia in Finnland sind Funkamateure. Darüber hinaus werden Funkamateure bei  ihren Projekten von vielen Firmen unterstützt. Das fängt bei der Einrichtung von Amateurfunkstellen in Räumen der Firma an und geht bis  zum Bau von Amateurfunksatelliten. Mit ihrer Funkstation pflegen Funkamateure Kontakte zu anderen Funkamateuren in der ganzen Welt. Der Funkamateur darf nur mit anderen Amateurfunkstellen Funkverkehr abwickeln. Er darf Nachrichten, die nicht den Amateurfunkdienst betreffen, für und an Dritte nicht übermitteln  (Ausnahme: Notfälle). Funkamateure sind bei ausgefallenen Kommunikationsnetzen oft die  einzige Verbindung zur Außenwelt, da sie auch mit einfachsten Mitteln interkontinentale Funkverbindungen aufbauen können. Diesen Funkverkehr  nennt man Notfunk. In den von Funkamateuren verwendeten Abkürzungen steht beispielsweise OM (von old man) für einen männlichen, sowie YL (von young lady) für einen weiblichen Funkamateur.

 

 

 

SWL  (Short-Wave-Listener) Kurzwellen-Hörer bzw. Hörer allgemein

SWL

Ein Alleshörer (gefunden im Internet).

 

Die anderen (CB, LPD, PMR, Freenet) 

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Kontakt

 

Gerhard Schöffel

DG2SIA

Lerchenweg 3
89297 Biberach
Telefon: 07300 - 249314
E-Mail:

DG2SIA@darc.de

 

OV-Abend

 

Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr.
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OV-Frequenzen

 

VHF: 145,475 MHz (FM)
UHF: 433,475 MHz (FM)
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